This post is also available in: enEnglish

 
Foto: Barbara Schulz. Mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Palliativstiftung

AM ENDE WISSEN WIE ES GEHT

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen.
Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurzkurs zur „Letzten Hilfe“ an.
In diesen Letzte Hilfe-Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

KLEINES 1X1 DER STERBEBEGLEITUNG

Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich.
Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

BEGLEITEN STATT TÖTEN

Die letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zuteil wird, darf keine sein, die ihn tötet.
Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden der dem Sterbenden die Hand reicht.
Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen.
In unseren Letzte Hilfe-Kursen vermitteln wir beides.

EIN AUSGEZEICHNETES PROJEKT

Unsere Letzte Hilfe-Kurse wurden schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Preis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Letzte Hilfe hat zum Beispiel 2015 den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ gewonnen, da wir uns mit unserer Idee in besonderer Weise für die Entwicklung der Palliativmedizin im ambulanten Bereich stark gemacht haben.

Startsocial

Als Teilnehmer des bundesweiten Wettbewerbs Startsocial wurden wir als eines der besten sozialen Projekte Deutschlands 2015 ins Kanzleramt eingeladen und von unserer Bundeskanzlerin geehrt. Es war ein aufregender Tag und unsere Letzte Hilfe-Kurse haben viel Zuspruch bekommen.

Darüber hinaus gab es unterschiedliche Auszeichnungen im Rahmen der internationalen Palliative Care Network Conference 2012 und 2015 sowie für die Teilnahme am Projekt HelferHerzen 2016.

EINE IDEE VERBREITET SICH

Mehr als 3000 Bürgerinnen und Bürger haben bereits an Letzte Hilfe-Kursen teilgenommen. Mehr als 500 KursleiterInnen sind ausgebildet worden.

Mittlerweile gibt es Letzte Hilfe-Kurse in einigen europäischen Ländern: z.B. Norwegen, Dänemark, Schweiz, Österreich und Schottland.

DAS BUCH ZUM KURS

Bollig G, Heller A, Völkel M. Letzte Hilfe – Umsorgen von schwer erkrankten und sterbenden Menschen am Lebensende. 2016 Hospizverlag Ludwigsburg.

Erschienen im Hospizverlag, erhältlich im Buchhandel in Ihrer Nähe oder im Onlinebuchhandel.

KOOPERATIONSPARTNER